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Kunde im Emmental

Organisation 2.0

Ganzheitliche Organisationsentwicklung in einem schnell gewachsenen, heute grundsolide etablierten Unternehmen

Kunde: Architektur und Bauadministration | Bern, Schweiz
Start: Dezember, 2015 | Status: abgeschlossen

Aus einem anfänglichen Gespräch über Kollaborations-Software wurde der Wunsch nach einer ganzheitlichen Organisationsentwicklung.

Die folgenden Umsetzungsschritte wurden festgelegt:

  • Ganzheitliche Analyse des Status-Quo des Unternehmens im Workshop
  • Ermittlung, Strukturierung und Priorisierung von Handlungsbedarf
  • Umsetzung der Entwicklungsschritte in organisationsverträglichem Umfang und Zeitplanung

Die sehr erfahrene Geschäftsleitung des Unternehmens suchte ursprünglich nach Lösungen für eine bessere Koordination und Kollaboration in Projekten.

Aus dem ersten Gespräch entwickelte sich rasch der Bedarf nach einer ganzheitlichen Organisationsentwicklung um der natürlichen Komplexität von Organisation, Mitarbeitern, Prozessen und Technologie adäquat Rechnung zu tragen.

Eine effektive Weiterentwicklung von Firmen profitiert in hohem Masse von der Bewusstheit im Umgang mit der inhärenten Komplexität des Unternehmens.
Dies gilt für die Geschäftsleitung und auch für die Mitarbeiter auf allen Ebenen.

Ein Beispiel zur Verdeutlichung der Bedeutung und der Qualität dieser Komplexität und der Notwendigkeit einer ganzheitlichen Betrachtungsweise:

Arbeitsabläufe mit schlechten Ergebnissen sind besonders dann auffällig wenn sie einen hohen Beitrag zum Unternehmenserfolg beisteuern sollten.
Ist nun ein solcher Arbeitsablauf erst einmal in der Diskussion, dann gibt es oft und schnell Argumente wie "Das liegt eindeutig an der völlig veralteten
Excel Lösung", oder "Die Mitarbeiter zeigen viel zu wenig Einsatz und machen nicht einmal dann Überstunden wenn das Projekt unter Druck ist".

Die ganzheitliche Analyse erweitert das Blickfeld und ermöglicht ein tieferes Verständniss der Zusammenhänge im Umfeld des "Problems".

Die folgenden, exemplarischen Fragen verdeutlichen diese Sichtweise:

  • Was bedeutet "Unternehmenserfolg" für Ihr Unternehmen, wie wird dieser Erfolg qualifiziert und quantifiziert ?
  • Sind Ihre Mitarbeiter am Erfolg beteiligt - persönlich, wirtschaftlich - und sind die Erfolgsfaktoren klar kommuniziert ?
  • Sind Ihre Mitarbeiter zu dieser Arbeit hervorragend motiviert, geeignet und bestens ausgebildet ?
  • Ist die Mitarbeiterführung und Weiterentwicklung effektiv ?
  • Haben die relevanten Organisationsstrukturen mit dem Wachstum Ihres Unternehmens Schritt gehalten ?
  • Werden die Arbeitprodukte extern adäquat vermarktet und berechnet ?
  • Sind die Arbeitsmittel - zum Beispiel die technischen Hilfsmittel und Computerprogramme - effektiv ?
  • Gab es eine Optimierung der zugehörigen Arbeitsprozesse ?
  • U.v.m

Die Geschäftsleitung analysierte in wenigen effektiven Workshops ihre Unternehmung mithilfe dieses erweiterten Blickes erfolgreich. Daraus resultierte ein strukturierter und priorisierter Handlungsbedarf. Sie entwarf auch ein pragmatisches Rahmenwerk an Kennzahlen und Zielen zur expliziten Steuerung des Unternehmens. Diese Kennzahlen verbessern die Sicht auf alle Erfolgsfaktoren des Unternehmens und dienen gleichzeitig auch als Messlatte für die weiteren Veränderungsschritte aus der Liste der Handlungsbedarfe.
Die Mitarbeiter werden regelmässig über den Status des Veränderungsprozesses informiert und in der Umsetzung aktiv involviert.

Die Umsetzung der Handlungsbedarfe betrifft auch die Personalstruktur. So wurden Stellen und Stellenbesetzungen neu bewertet und Neueinstellungen vorbereitet.
Bei der Optimierung der Personalstruktur konnten wir den Kunden in Konzept und Detail unterstützen.